Familien und andere Kleinigkeiten
Wie ihr vielleicht wist (oder auch nicht) ist eine der Regeln von Rotary, dass der Austauschschüler die Familie wechselt. Auf dem Gebiet bin ich lange im dunkeln getappt, bis sich die Lage vor kurzem geklärt hat. Gestern bin ich dann meine nächste Gastfamilie besuchen gegangen (ich wechsele im Januar). So von vornherein erst mal was zur nächsten location: Ein gelb-blaues Haus (ja, diesmal ein Haus und nicht nur ein Apartment) mit Pool :) Innen ist es das Farbenfrohste Haus, dass ich jeh gesehen habe. So sind in jedem Zimmer mindestens 2 Farben verwendet worden. Ansonsten jetzt mal zum wichtigeren Teil, meiner neuen Familie: Mutter (Anwältin), Vater (Ex-Polizist und jetzt Makler), 1. Tochter (Barbara, kannte ich schon aus dem Englischunterricht im Colégio; fliegt am 20.Januar nach Südafrika) und dann noch eine 2. Gastschwester, von glaub ich 14 Jahren, die da bleibt.
Ansonsten sind wir in den letzten Tagen umgezogen. Vom Ende der Welt (Av. Atlantica; Barra Norte; da wohnt kein Schwein, dass man kennt=>verdammt einsam) in die Mitte der Av Atlantica (im Zentrum, von dem Stadtteil, wo alle meine Freunde wohnen, mehr oder weniger nah). Aber warum dieser Umzug? Meine Gastmutter ist geschieden, hat jetzt baer seit geraumer Zeit wieder einen festen Freund. Normalerweise qwohnen wir in ihrem Apartment. Da sie das im Sommer aber vermietet, sind wir jetzt zu Bao, ihrem festen Freund gezogen.
Ansonsten gab es noch das Zeugnis. Mehr oder weniger. Ivan, der superfreundliche Koordenator, wollte nämlich, dass ich in die Recuperação, eine 2.Chance für die Versetzung, gehe. Da ich aber ein besonderer Fall wäre würden wir nochmal mit dem Schulleiter sprechen (Ayres). Gesagt getan, aber da Ivan noch andere Schülern das Zeugnis austeilen musste und mit denen eventuelle Fragen absprechen musste, musste er zwischendurch immer mal wieder weg. Genau dann, wenn Ayres gerade nicht mit irgendwelchen Eltern belegt war. So kam dann eine kleinere Wartezeit zustande. Schliesslich, waren dann doch beide (Ayres und Ivan) da. Ayres ist für einen Schulleiter recht jung und ebenso freundlich wie Ivan. Also gab es da ein kurzes Gespräch während dem Ayres erklärte, dass meine Durchschnittsnote (von immerhin 45% der zu erreichbaren esamtounkte) doch nicht so gerechtfertigt wäre (sie wäre zu niedrig), weil ich die Sprache ja erst seit kurzem lernen würde. Also bin ich jetzt noch ohne Zeugnis, weil jetzt ein neues nach anderen Richtwerten gem,acht wird. Und die zulçetzt geschriebenen Arbeiten gibt es auch erst nächstes Schuljahr.
Das war dann auch wieder das wichtigste.
Tchautchau
Matthias


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