Matti in Balneario Camboriu

Für die Informationen und Lageberichte von zwischendurch von meinem Auslandsjahr in Balneario Camboriu, Santa Catarina, Brasilien

Sunday, August 28, 2005

Und jetzt noch 3 Bilder vom Haus

Der Eingang.
Mein neues Zuhause liegt irgendwo in diesem Haus.

Der Blick aus der Haustür.

Ach ja, noch ein paar Bilder hier aus meiner neuen Heimat. Ich finde, die brauchen keinen weiteren Kommentar!!!





schon fast 3 Wochen :-)

So, nun ist wieder ne Weile verstrichen und n bisschen was passiert. Langsam lebe ich mich hier richtig ein und es wird immer öfter gefragt, ob ich nicht zum Bowling mitkommen möchte oder so was. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich immer mehr verstehe. Das Sprechen klappt zwar noch nicht so gut und alles verstehe ich auch noch lange nicht, aber es wird langsam.

Heute war die erste Orientation hier im Land, nachdem ich als Vorbereitung schon 2 in Deutschland hatte. Die Orientations unterscheiden sich aber Grundsätzlich: In Deutschland waren sie mit Informationen vollgepackt, sodass man im Gastland hinterher besser zurecht kommt. Hier begann die rientation mit nem Fussballspiel (womit auch sonst, ich bin schliesslich in Brasilien). Der einzige informative Teil war, dass die Regeln für diesen Austausch noch einmal durchgegangen worden sind. Es wurde nach jeder Regel gefragt, ob alle damit einverstanden sind. Eine Regl war, dass man keine Handys haben darf. Damit war im Grunde keiner einverstanden, weil die hiesigen Gasteltern im Grunde jedem schon eines beschafft haben, damit man sich abmelden kann, wenn man irgendwo hingeht. Die Antwort des Rotariers war: Gut, dann lassen wir diese Regel halt dieses Jahr weg. Im Endeffekt musste jeder noch unterschreiben, dass er/sie die Regeln verstanden hat und mit ihnen einverstanden ist. Am Ende wurden wir dann noch einmal vorgestellt. Den Rest des Tages füllten Gespräche, fangen spielen, Pantomimen raten und Chorrasco (grillen). Das einzige Problem an fangen spielen und Fussball war, dass es heute hier in Camboriu und auch in Florianopolis (da fand die Orientation statt) um die 30 Grad C warm war....

Ich habe heute auf diese Seite noch Bilder von meinem Blazer veröffentlicht. Das hat folgenden Grund: Rotaryaustauschschüler haben so eine Art Hobby um sich ein Leben lang das Austauschjahr in Erinnerung zu behalten: Sie tauschen Pins von z. B. Pins aus ihrer Heimat und hängen diese an ihre Blazer. Meiner wird langsam aber sicher etwas farbiger.

Das wars dann auch schon wieder.

Ich hoffe mal Euch gehts allen ähnlich gut wie mir (wenn das überhaupt möglich ist) und bis denne

Matthias

Für diejenigen, die es interessiert:

Mein Blazer diese Woche...

...und mein Blazer letzte Woche

so...



...und jetzt ein Bild von nem Getränk, das es NUR in Brasilien gibt!!!!!! Das ist hier zu meinem absoluten Lieblingsgetränk geworden: Guaraná.

Erklärungen

1. Bild:

2 Australier (das sind so die lustigsten Typen die ich je gesehen habe): links Zack und rechts Adam


2. Bild:

Wir sind hier im Distrikt 4 Deutsche Austauschschüler. Eine Austauschschülerin (mit der ich zusammen bis nach Florianopolis geflogen bin) war schon weg als wir das Bild gemacht haben: links Nathalie aus Frankfurt, in der Mitte Michael aus Bayern, und rechts, das bin ich.

3. Bild:

Eamon, ein sehr netter Knabe aus Hawwaii (der mit den roten Haaren).

4. Bild:

2 Amerikanerinnen: links Gabriella (Gabby) und rechts Devon.

die anderen Austauschschüler in meinem Distrikt





Tuesday, August 23, 2005

Von diesem und jenem

Ein Sprachkurs: Ich habe von jetzt an jede Woche Montags, Mittwochs und Freitags je eine Zeitstunde mit der Amerikanerin zusammen Portugiesischunterricht. Meine Gastfamilie hat gesagt, dass ich ungefähr 6 Monate lang diesen Kurs haben werde. Im grossen und ganzen sind die Stunden in einfachem Portugiesisch und nur zu erklärungen wird einmal kurz eine Ausnahme gemacht.Bisher habe ich jedoch alles verstanden.

Und jetzt noch zu meiner Familie. Ich werde hier voll ins Familienleben eingegliedert. Wenn mein Gastbruder und mein Vater oder sonst jemand zu einem Geburtstag eingalden ist, werde ich immer gefrgt, ob ich mitkommen will. Das letzte Mal (inzwischen bin ich 2-mal gefragt und mitgenommen worden) waren wir etwas ausserhalb des Zentrums. Dort wiederum bin ich in einem kleinen Boot vom Gastgeber mitgenommen worden, der mir die wunderschöne Umgebung gezeigt hat. Auf diesem "Tripp" sind wir an einer Favela (der portugiesische Ausdruck für Slum) vorbeigekommen. Ich war recht froh, dass der Fluss mit etwas Abstand an dieser vorbei führte. Ausserdem war es zum Grossteil von einer Mauer verdeckt.

Saturday, August 20, 2005

So, noch 2 weitere Bilder

Nur zur Erklärung: Meine neue Familie hier versucht mir wirklich überall zu helfen: Hier sind einfach mal 2 Bilder von 2 Beispielen. Diese Zettel mit der richtigen Vokabel hängen hier überall im Apartmento!!!!!!! Cadeira heisst Stuhl und Mesa Tisch ;-)

Und nun der Balkon:

Der Blick nach rechts,...

...geradeaus...
und last but not least: Der Blick nach links.

mehr Bilder. Diesmal ist die Aussichtr an der Reihe: Erst aus meinem Zimmer, ....



Der Blick nach rechts,...

...der Blick nach links,...


...und last but not least: Der Blick nach oben.

Thursday, August 18, 2005

so nebenbei

Wenn man hier in Physik gerade Treibhausgase bespricht liegt natürlich nichts näher als Naturkatastrofen. Deshalb gucken wir hier gerade in Physik "The Day After Tomorrow". Da es den glücklicherweise nur mit portugiesischem Untertitel gibt verstehe ich ihn sogar!!!!
Aber ich finde, diese Idee mal sehr abwechslungsreich.

Noch ne Anmerkung: Endlich bin ich legal hier!!!! Das heisst, legal war ich schon vorher, aber nur für 30 Tage. Dann habe ich den Reisepass verlegt und das ganze ist irgendwie ins Trudeln geraten ;-) Aber jetzt ist ja alles wieder in Butter. Die Amerikanerin hat grössere Probleme, da in ihrem Visum und den zugehörigen Papieren die Visumsnummer nicht übereinstimmt. Nunja, Ihre Fingerabdrücke und dasFormular zur Anmeldung hat die "Policia Federal" schon mal. Nur halt den passenden Stempel und noch nicht in den Reisepass gemacht.
Insgesamt fühlt man sich irgendwie wie ein Schwerverbrecher, wenn man seine Fingerabdrücke abgeben muss, wenn man sich hier bei der Polizei meldet. Das muss man machen, damit das Visum für ein Jahr und nicht nur 30 Tage Meldefrist gilt. Nunja, ich hbas hinter mir :-)))

Bis denne

Matthias

Mein Zimmer:



Klein aber fein.

und weiter in der Familie...

Mein Gastbruder Kadu

weitere Bilder vom Abflug folgen demnächst, die werden mir noch zugeschickt


Lydia (dia amerikanische Austauschschülerin hier) und meine Gastschwester Pri(scilla)

Die ersten eigenen Bilder :-))

Bevor es dann entgültig weg ging (durch Passkontrolle und Sicherheitsschleuse) hat Julian noch dieses Bild gemacht.

Monday, August 15, 2005

Zur Info

Nachdem ich gefragt worden bin, ob ich nicht mal etwas zum Zeit unterschied schreiben könne:

Brasilien ist 5 Stunden hinterher. Heisst im Klartext: Wenn in Deutschland 5 Uhr morgens ist, ist hier gerade Mitternacht.


Matthias

Essen

Jou, nachdem ich hier so ein bisschen meine neue Umgebung beschrieben habe, komme ich mal zu den wichtigen Dingen des Lebens wie zum Beispiel dem Essen:
  1. Das Essen hier ist total anders als zu hause (ach nee, wer hätte das gedacht)
  2. Das Essen hier ist so gut wie zu Hause (Das kann man sich nicht so einfach denken)
  3. Das Essen ist wirklich total anders. Ein Beispiel ist Pizza. Ich habe in Deutschland noch nie Pizzen gesehen, die mit einer Art Pommes (Batatas Fritas) belegt war. In Deutschland gibt es auch keine süssen Pizzen. Und süss meint in diesem Fall wirklich süss. Diese Pizzen sind dann nämlich mit einer Kugel Eis (auf warmem Teig) oder Schokolade (Dann ist auch die Schokolade warm) "belegt". Man kann es sich erst kaum vorstellen, dass das schmeckt. Das sit eine Sache die man einfach probieren muss. Augen zu und durch.

Zum Schluss ist nur noch etwas zu den Pizzerien hier zu sagen:

Wenn man in so ein Ding reingeht zahlt man entweder pro Stück Pizza oder einmal und kann dann so viel essen, wie man will. Im Endeffekt sitzt man aber immer an einem Tisch und es kommen immer wieder "Pizzaboten" vorbei, die einen dann fragen, ob man gerade ein Stück von der Pizza haben möchte, die sie gerade herumtragen.

So das war erstmal das wichtigste zum Essen. Ich gucke mal, dass ich in der nächsten Zeit auf die Reihe bekomme Bilder von meiner Kamera und im Endeffekt in diesen Blog zu bekommen.

Tchau

Matthias

Sunday, August 14, 2005

was Neues

Nachdem ihr jetzt Bilder von meiner neuen Stadt gesehen habt, wisst ihr noch nicht ganz, wie man hier wohmt: In kleinen, aber feinen Apartmentos. Das heisst so viel wie ich lebe hier in einem von diesen Apartmentos und wenn ich aus dem Haus gehe muss ich eine Strasse (Avenida Atlântica) überqueren und stehe auf dem Strand.

Ihr habt noch Ferien, deshalb muss ich jetzt ein bisschen von der Schule erzählen: Brasilianische Schuluniformen sehen im Allgemeinenaus wie einfarbige Sportkleidung (Jacke, T-shirt, lange oder kurze Hose) auf denen recht klein das Zeichen der Schule zu sehen ist. Meine Schule hat sich die Sache vereinfacht. Die Schuluniform ist ein weisser Pullover bzw. ein weisses T-shirt auf dem das Zeichen der Schule und der Name (Unificado) zu sehen ist. Das war dann schon alles.

Als nächstes sind die Brasilianer zu beschreiben: Der einzige passende Begriff ist "freundlich verrückt". Brasilianer machen alles, was man nicht von Ihnen erwartet. Einer meiner neuen Freunde (Marino) hat nur noch Reste von Haaren auf dem Kopf (vor garnicht all zu langer Zeit hatte er wohl eine Glatze) und fragte mich eines Tages, ob ich nicht am nächsten Tag zu einer seiner Schachstunden mitkommen wolle. (Meine Antwort war: "Ähhh heute Abend ist Priscillas Party, ich weiss nicht, wie ich mich morgen fühle." und der Versuch das Thema zu wechseln. [Priscilla ist meine Gastschwester und geht demnächst für ein Jahr nach Berlin])
Auf Priscillas Party habe ich dann betrunkene Brasilianer gesehen. Die übertreffen in Verrücktheit echt A L L E S ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

Was Brasilianer angeht muss man ansonsten noch sagen: Sie sind sehr zuvorkommend und wirklich überaus freundlich. Und manche können sogar Englisch und ein paar Brocken Deutsch sprechen (Wie zum Beispiel: Hallo, wie geht's, Bier Bitte, Heil Hitler [das sagen sie immer mit ausgestrecktem rechten Arm] Ich habe fast das Gefühl, dass sie die Bedeutung nicht kennen, mit der Deutsche dieses "Gruss" verbinden) Wenn sie herausfnden, dass man aus Deutschland kommt kommt sofort die Frage, ob man Rammstein kennt. Auf die Antwort "ja" beginnen sie zu singen:" Du, du hast, du hats mich,...".

Ich bin hier in einer supernetten Familie. Ich kann dazu nicht mehr schreiben, weil diese Familie einfach nur mit supernett zu beschreiben ist. Das einzige, was mir Sorgen macht ist das ständige:"du hast jetzt ein Jahr Zeit um surfen zu lernen!", weil ich bis jetzt noch nicht die Chance hatte es auszuprobieren.

Die letzte relevante Info ist: Das Wetter ist inzwischen supergut mit blauem Himmel, warmer Luft und allem was dazu gehört !!!!


Bis denne

Matti

PS.: Ich unterhalte mich mit den Brasilianern nicht auf Portugiesisch. Ich beginne gerade erst es zu verstehen, sondern auf englisch. Das sprechen aber dummer Weise nur recht wenige. Also muss immer jemand übersetzten, wenn ich mich mit diesen Leuten unterhalten will.

Und weils so schön war...


...noch einmal

meine neue Heimat


Die Hochhäuser am Strand sind keine Hotels, sondern die in Apartments aufgeteilten Gebäude der Einheimischen

Thursday, August 11, 2005

Mein Schulanfang

Nach meiner ersten Zeit in der Schule habe ich folgendes zu berichten: Brasilianer sind einfach nur verrueckt. Auf die Schule bezogen heisst das: Manche Lehrer tanzen und singen waehrend sie der Klasse versuchen etwas zu erklaeren. Andere hauen zwischendurch auf die Tafel um sich Gehoer zu verschaffen und wieder andere, die Geschichte unterrichten, necken unschuldige Deutsche, indem sie sie auffordern etwas auf Deut5sch zu sagen. Natuerlich ist diese Aufforderung auf Portugiesisch, sodass die armen unschuldigen Deutschen nichts verstehen und freundliche Brasilianer bitten muessen zu uebersetzen weil sich die ganze Klasse (immerhin um die 45 Leute) nach einem umgedreht hat. Gluecklicher Weise gibt es genug freundliche Brasilianer, allerdings nur einen Deutschen bei mir in der KLasse. Der bin ungluecklicher Weise ich. Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass selbst das Wetter inzwischen besser und waermer geworden ist und das meine Gastschfamilie typisch brasilianisch verrueckt ist. Entweder singen sie die ganze Zeit Lieder oder singen Lieder oder lachen. Worueber weiss ich leider noch nicht immer.

So das wars fuer dieses Mal. Mal gucken, was mich als naechtses erwartet ;-)

Matthias

Tuesday, August 09, 2005

Endlich da

So, ich bin gestern hier angekommen und muss sagen: Das Wetter ist ziemlich verregnet. Aber eine freundliche Brasilianerin hat mir dazu gesat, das sei ein gutes Zeichen. Dann werde ich naemlich gross und stark ;-). Aber ansonsten ist ueber die Gegend hier zu sagen, dass sie einfach superschoen ist. Man kommt aus der Stadt raus und sieht nur noch Baeume, die man in Deutschland nur selten zu sehen bekommt. Hier in der Stadt ist noch eine andere Austauschschuelerin aus Amerika (Lydia). Sie ist schon etwas laenger hier und auch sehr nett. Ich kann mich also nicht beklagen.
Heute waren wir in einer der lustigsten Staedte, die ich je gesehen habe. Sie heisst Blumenau und besteht zur Haelfte aus guten deutschen Fachwerkhaeusern und zur Haelfte aus nach brasilianischem Stil gebauten Gebaeuden. Man kann dort sogar echte Bayrische Trachten fuer das alljaehrlich hier in der Gegend in den meisten Staedten stattfindende Oktoberfest kaufen :-D.
In dieser Stadt wohnen auch Verwandte von meiner Gastfamilie, die man hier im Grunde ueberall findet. Ich werde also andauernd jamand neuem vorgestellt.
Morgen gehe ich dann zum ersten Mal hier in die Schule. Den wichtigsten Satz habe ich dafuer schon gelernt: Ich verstehe nicht sehr viel Portugiesisch. Mal schaun wies wird. Die Schuluniform besteht uebrigens aus einem Pullover bzw Hemd. Das ist an meiner Schule alles.

Tchau

Matthias

Saturday, August 06, 2005

Tschüss

So, bevor ich Deutschland morgen verlasse, möchte ich mich so nochmal von allen verabschieden. Machtet gut (egal ob im In- oder Ausland) und schreibt mal. Ich melde mich dann aus Brasilien wieder.

Matthias